Pacific Crest Trail

Tag 16

Was für eine Nacht… Bill (alias Grandfather) konnte nicht schlafen und hat sich die ganze Nacht auf seiner Isomatte rumgewälzt. Damit hat er dann wiederum auch uns alle wachgehalten. Ahhhhh… ich brauche in Idyllwild auf jeden Fall ein Bett, in dem ich eine Nacht gut schlafen kann. 

Beim Wandern freuen wir uns schon die ganze Zeit auf die Stadt und können nur daran denken, was wir alles essen möchten. Da ist alles dabei von Burger, über Eis bis hin zum Obstsalat. 

Doch dafür müssen wir noch einige Kilometer zurücklegen. In der Ferne sehen wir sogar schon unser nächstes Ziel. Der erste richtig hohe Berg erwartet uns schon mit einer Menge Schnee. Ich freue mich riesig darauf und kann es kaum erwarten endlich in den Schnee zu kommen 🙂


Kurz bevor wir die Stadt erreichen treffen wir dann noch eine Wandererin. Wir kommen ins Gespräch und sie schenkt uns beiden ein Armband. Davon hat sie 2600 und für jede gelaufene Meile verschenkt sie eines an einen anderen Wanderer. 


Darauf steht: PCT 2017 Be Strong – Be Courageous – Be Fearless

You are never alone. 

Das ist ein sehr schönes Geschenk und es ist immer wieder toll neue und so nette Menschen kennenzulernen.

Um in die Stadt zu gelangen müssen wir heute einen Umweg laufen, da ein Abschnitt des Trails aufgrund eines Feuers gesperrt ist. So wandern wir ein Stück die Autostraße entlang. 


In der Stadt angekommen gibt’s dann erstmal Burger. Wir müssen nur leider eine Stunde warten, da es noch keine Zeit für Mittagessen ist. Und die Amis haben es echt nicht drauf vegetarische Burger zu machen. Genauso wenig wie Krautsalat, der ist in Deutschland einfach viel besser. Nach dem Essen wird dann wieder getrampt, um in die nächste Stadt (Idyllwild) zu kommen.

In Idylwilld angekommen gönnen wir uns erstmal ein Hotelzimmer, denn wir werden hier einen Tag Pause einlegen. Wir sind halt richtige Genusshiker 😀 Und nach dem Duschen fühle ich mich wie neu geboren. 

Nachmittags gehen wir noch shoppen (Teresa braucht neue Schuhe, eine Hose und Socken) und einkaufen, dabei treffen wir viele Wanderer wieder. Nach dem Einkaufen trampen wir dann einfach zurück zum Hotel, um uns 10-15 Minuten Fußweg zu sparen. Und wir möchten nach Kanada laufen… Das kann ja was werden 😀 

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