Pacific Crest Trail

Tag 43

Ich wache heute bereits um 5 Uhr auf, da die andere Caroline bereits ihre Sachen packt und danach den Berg hoch rennt. Bei dem Tempo kann ich echt nicht mithalten 😀 Also lasse ich sie vorlaufen und wandere alleine weiter. Mittlerweile finde ich es sehr schön alleine unterwegs zu sein. Denn so habe ich mein eigenes Tempo und meinen eigenen Tagesrhythmus gefunden. Außerdem lerne ich so viele neue Leute kenne, sodass ich in den Pausen und beim Zelten meistens nicht alleine bin. 

Nach meinem Rekordtag gestern gehe ich es was langsamer an. Ich mache früh und lange Mittagspause und genieße dabei eine tolle Aussicht.

Am Nachmittag verlässt mich auf einmal meine Wanderlust und ich möchte nur noch in die nächste Stadt. Also rechne ich die ganze Zeit aus wie viele Kilometer ich heute und morgen noch laufen muss, um diese zu erreichen. Der Wind und die Hitze macht mir heute Ordentlich zu schaffen.

Kein Wunder das hier so viele Windräder stehen… 

Als ich dann endlich einen Zeltplatz finde bin ich ziemlich frustriert. Denn auch heute erwartet mich keine warme Mahlzeit und das wo ich doch Riesen Hunger habe. Doch ich habe wieder einmal richtig Glück und Simba kommt vorbei. Als er hört, dass ich mir nichts zu essen kochen kann, gibt er mir kurzerhand Nudeln, Haferflocken und seinen Kocher. Wow, wie lieb ist das denn bitte…


Mein Held des Abends 😉 

So koche ich mir noch zwei warme Mahlzeiten und kann satt und glücklich einschlafen. 

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