Tag 57

Die Nacht war der Horror, denn es war die ganze Zeit eiskalt. Ich hatte alles an, was ich dabeihabe und habe trotzdem gefroren. Zudem hatte ich Angst, dass der Bär zurückkommt und konnte so gut wie gar nicht schlafen. Also packe ich früh meine Sachen zusammen und beginne den Abstieg. Der stellt sich als sehr kompliziert heraus. Denn es geht steil bergab und obwohl ich Microspikes trage rutsche ich dauernd aus. Das macht echt keinen Spaß. Zumindest wird der Schnee mit dem Schritt bergab weniger.

Der Trail ist dennoch nur schwer zu finden und ich laufe im Zick Zack durch den Wald. Irgendwann habe ich einfach keine Lust mehr und setze mich an den Wegesrand, in der Hoffnung das andere Wanderer vorbeikommen. Ich habe Glück und nach einer Stunde kommt tatsächlich jemand vorbei. Wir laufen gemeinsam weiter und ich bin froh nicht mehr alleine unterwegs zu sein. Zu zweit macht die Schneewanderung direkt viel mehr Spaß und auf einer Lichtung werden wieder Schneeengel gemacht 😉 


Den Weg zu finden wird immer mehr zur Herausforderung. Es ist fast wie an Ostern. Nur das wir keine Ostereier, sondern kleine silberne Tafeln an den Bäumen suchen. 


Das Ich habe mich heute gefühlt 15 Mal verlaufen und den Trail verloren. Ich freue mich einfach nur noch darauf in die Stadt zu kommen und hoffe ich erreiche diese morgen. 

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