Tag 117

Die letzten Tage waren echt hart. Doch ich habe mir geschworen niemals an einem schlechten Tag aufzuhören. Stattdessen lege ich einen halben Tag Pause in Kennedy Meadows North ein. Bevor ich dieses jedoch erreiche, muss noch ein Berg erklommen werden und viele kleine Bäche durchquert werden. Meine Füße sind durchgehend nass und im Schnee komme ich nur äußerst langsam voran. Einzelne Schneefelder sind leider auch noch undurchquerbar und so tue ich es den anderen Wanderern gleich und klettere daran vorbei. Das ist fast nur anstrengender, denn die Kletterpartie führt über ein steiles Geröllfeld. Als ich dieses überwunden habe bin ich fix und fertig. Die letzten Tage waren unglaublich anstrengend für mich. Deswegen freue ich mich umso mehr, als ich das kleine Resort erreiche. Leider gibt es hier weder WLAN noch Netz, sodass ich hier stundenlang rumsitze und lese, während meine Wäsche in der Waschmaschine ist. Ich kaufe noch ein paar Kleinigkeiten in dem Laden ein, bevor ich mich wieder zurück zum Trail aufmache. Wandern tue ich nicht mehr wirklich , sondern baue mein Zelt ein paar Meilen entfernt von der Straße auf.  

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