Tag 127

Wie auch sonst starte ich vor Baby Jesus. Dieses Mal bin ich besonders früh dran, da ich noch vormittags die John Muir Trail Ranch erreichen möchte. Denn da erwarten mich viele voll gefüllte Hiker Boxen. Hiker Boxen sind Boxen, in denen die Wanderer Ausrüstung und Essen hinterlassen, welches sie nicht brauchen. Andere Wanderer können die Sachen, die sie selbst brauchen, dann mitnehmen. 
So finde ich nicht nur eine neue Faltflasche zum Wasser filtern (meine alte ist leider kaputt gegangen), sondern auch eine Menge Essen für die Etappe der nächsten drei Tage. Ein anderer Wanderer namens Scott hat sich selbst viel zu viel essen zugeschickt und gibt mir einfach mal die Hälfte ab 🙂 Wir gehen dann auch zusammen zurück zum Trail und wandern gemeinsam weiter. Das ist mir in der Etappe auch ganz recht, denn es sind viele Flüsse zu überqueren. Scott sucht die beste Stelle und überquert den Fluss als erstes. Danach wartet er auf der anderen Seite auf mich und passt auf, dass auch ich gut ins trockene komme. Das ist manchmal gar nicht so leicht. Einmal werde ich durch die starke Strömung ins tiefere Gewässer abgetrieben und stehe bauchnabeltief im Wasser.  
Da ist es echt gut nicht alleine unterwegs zu sein 🙂 

Abends Zelten wir dann auch zusammen, kurz vor dem nächsten Pass (John Muir pass).

Und zum Abschluss noch ein paar Bilder des heutigen Tages:

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