Südkalifornien Tag 21 bis 30

Tag 21:

Heute morgen heißt es für mich Abschied nehmen. Ich bin wirklich traurig Paula, Wendell und die Casita zu verlassen. Ich hatte eine tolle Zeit hier und ich verspreche den beiden die nochmal besuchen zu kommen. Auch der Abschied von Teresa fühlt sich seltsam an, obwohl dieser nur von kurzer Dauer ist. Wir haben jetzt schon über zwei Wochen jeden Tag zusammen verbracht und nun bin  ich vier Tage ohne sie unterwegs.

Als ich dann wieder auf dem Trail bin sind jedoch alle Bedenken verschwunden und ich fühle mich auch alleine sehr sicher und gut aufgehoben. Besonders, weil ich gar nicht so lange alleine bin. Nach zwei Stunden sehe ich plötzlich 12 Wanderer, direkt hinter mir. Wo kommen die denn jetzt her? Na ja egal, in der Gruppe sind auf jeden Fall viele bekannte Gesichter. Unter anderem ist auch Mike dabei und wir machen zusammen Pause. Nach der Pause laufen wir dann noch ein paar Kilometer zusammen und es ist schön nicht die ganze Zeit alleine zu wandern. Als er dann an einem Zeltplatz Halt macht, laufe ich noch etwas weiter. Ich möchte ja schließlich in vier Tagen Big Bear erreichen, um Teresa da wieder zu treffen. Die Landschaft ist heute nicht ganz so spektakulär.

Zudem ziehen auf einmal dunkle Wolken auf. Da ich geplant habe auf dem Berg zu zelten habe ich noch einen Aufstieg vor mir. Diesen Plan  verwerfe ich nun und baue mein Zelt im Tal auf. Gerade als ich versuche mich mit dem Gedanken anzufreunden alleine zu zelten kommt ein anderer Wanderer namens Patrick vorbei. Er beschließt auch hier zu bleiben und somit bin ich auch jetzt in Gesellschaft. Es scheint also wahr zu sein: Auf dem PCT bin ich niemals wirklich alleine. Und für den Notfall hat Teresa mir netterweise auch noch ihren Spot ausgeliehen, mit dem ich jederzeit Hilfe rufen kann.

Tag 22:

Ich hatte Glück und es hat in der Nacht weder geregnet, noch gewittert. Viel mehr war es eine sehr warme Nacht und ich habe ganz gut geschlafen. Als die Sonne aufgeht wache ich schon wieder auf. Ich brauche gar keinen Wecker mehr zum Aufstehen. Morgens bin ich alleine unterwegs und genieße die Stille.

Doch schon am Vormittag treffe ich Tom aus Deutschland und bis zum Mittag wandern wir zusammen. Das wir beide deutsch sprechen merken wir lustigerweise erst nachdem wir uns minutenlang auf englisch unterhalten :D.Es ist echt toll immer wieder neue Leute kennenzulernen. Er ist einfach mal ein richtiger Weitwegwanderer, zumindest so wie ich ihn mir vorstelle. Tom hat einen ultraleichten Rucksack mit dem er viele Meilen am Tag läuft, hat bisher noch nicht im Hotel geschlafen und rechnet seinen Kalorienbedarf genau aus. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich viel zu wenige Kalorien zu mir nehme. Anscheinend sollte ich pro Tag ca. 5000 kcal zu mir nehmen und ich bin gerade mal bei ungefähr 2000 kcal. Da ich am Bauch schon ein wenig abgenommen habe ist jetzt mehr essen angesagt. Also ganz viele Kekse für mich 😉
Mittags mache ich dann Pause am Fluss, während Tom noch weiter wandert. Ich lasse meine Füße in den Fluss hängen, esse Wraps und entspanne.

Der Fluss ist wie eine kleine Oase. Drum herum wachsen viele Pflanzen und alles blüht. Sobald ich mich ein Stück von ihm entferne ist alles wieder trocken und verdorrt.
Den Nachmittag über wandere ich immer wieder ein Stück mit Tom oder Patrick. Bis ich dann schließlich mein Zelt aufbaue und die beiden noch weiter wandern. Die Zeit abends im Camp, ist alleine echt langweilig. Ich esse und höre noch Hörbuch, bis dann endlich Schlafenszeit ist. Die ist meistens schon so um 20 Uhr. Zumindest passiert auch heute nichts außergewöhnliches und ich weiß diese Tage mittlerweile wirklich zu schätzen. Nachdem in den letzten Wochen doch immer wieder irgendetwas passiert ist, tut es richtig gut ein paar entspannte Tage zu haben. Vielleicht bleibt das ja jetzt ein wenig länger so…

Tag 23:

Meine erste Nacht in der ich ganz alleine gecampt habe war schon ein wenig komisch., doch auch diese habe ich gemeistert. Hoffentlich bleibt es vorerst auch die letzte. Denn heute kommt Teresa zurück auf den Trail und wir wandern zusammen weiter. Um sie wiederzusehen müssen jedoch erst über tausend Höhenmeter, sowie 28 km bewältigt werden. Der Weg führt zunächst durch ein abgebranntes Gebiet. Hier hat vor ein paar Jahren ein Waldbrand gewütet und alles ist sehr kahl. Ich laufe lange Zeit einen steilen Berg hinauf und bin oben erstmal aus der Puste. Nach einer kleinen Frühstückspause geht es weiter. Mit der Zeit verändert sich die Landschaft und ich komme in einen Wald. Hier lässt es sich super wandern, da der Boden schön weich ist und ich immer wieder auf Schatten treffe. Das ist viel angenehmer als in der Wüste.

In der Mittagspause kommen viele Wanderer vorbei und ich frage mich ob ich hier überhaupt irgendwann mal alleine bin… Ich unterhalte mich eine Weile mit einem Mann namens Paul und seinem Sohn. Die beiden bieten mir an zusammen weiter zu wandern, damit ich nicht ganz alleine bin. Schade, dass ich sie erst heute treffe, denn sonst hätte ich das Angebot gerne angenommen. Die beiden sind super nett als ich erfahre, dass Paul ist Arzt erzähle ich ihm von Teresa’s Augeninfektion. Er weiß direkt was sie hat, da solche Infektionen hier oft vorkommen. Den hätten wir mal vor zwei Tagen gebraucht… Ich verabschiede mich von den beiden und wandere schnell weiter, um Teresa nicht zu lange am Treffpunkt warten zu lassen. Bevor ich dort ankomme sehe ich noch etwas sehr trauriges. In der Nähe vom Trail ist ein privater Zoo und dort wird ein Bär in einem sehr kleinen Käfig gehalten.

Ich möchte den Armen am liebsten direkt freilassen und verstehe nicht wie jemand einem Tier so etwas antun kann… Doch der Tag hält noch eine tolle Überraschung für mich bereit, die mich sehr aufmuntert. Denn ein wenig später treffe ich Teresa wieder und bin überglücklich. Wir laufen uns entgegen, umarmen uns und haben uns unendlich viel zu erzählen. Dann kommt das Beste: Sie hat einfach Brownie-Kekse, Käse, Orangen, Pizza, Cookies und Wasser dabei. Das ist mein bisher leckerstes Abendessen auf dem Trail und ich esse soviel wie ich kann.

Tag 24:

Als ich morgens aufwache ist es eiskalt. Auch in der Nacht habe ich oft gefroren und das trotz Daunenjacke und Merino Schlafsachen. Sogar das Wasser in meiner Flasche ist heute Nacht zu Eis geworden. Die Überwindung aus dem Schlafsack zu krabbeln, zu frühstücken und mich anzuziehen ist riesig. Deswegen gibt’s das Frühstück heute ausnahmsweise mal im Schlafsack. Danach fällt mir das Aufstehen zumindest ein wenig leichter. Den Morgen über sind wir beide jedoch ziemlich müde und das Wandern fällt uns schwer.

Wir wollen schnell in die Stadt kommen und wandern fast ohne Pause immer weiter. Dabei treffen wir auch Patrick wieder und ich freue mich sehr ihn wiederzusehen. Wir tauschen uns über die letzten Tage aus und singen deutsche Lieder (z.B. 99 Luftballons). Der einzige deutsche Satz den er kennt ist „Haben sie einen Bleistift?“ What?! 😀 Es ist auf jeden Fall wieder sehr lustig mit ihm zusammen zu wandern. So schaffen bis zum Mittag 22 km und erreichen den Parkplatz, von wo aus es in die Stadt geht.

Wir haben Glück: Auf dem Parkplatz wartet ein Trail Angel auf uns. Er nimmt uns mit nach Hause, wo wir duschen und unsere Wäsche waschen können. Eigentlich dürfen wir hier auch schlafen, doch wir fühlen uns aus mehreren Gründen nicht so wohl hier und fahren abends wieder zurück zum Trail. Davor machen wir noch einen kurzen Stopp beim Supermarkt.

Tag 25:

Heute feiern wir drei Wochen Trailleben mit Apfeltaschen Ein kurzes Fazit an dieser Stelle:

  • ich habe bereits 449 km geschafft
  • ein paar Blasen sind leider noch vorhanden
  • wir haben gefühlt unsere halbe Ausrüstung ausgetauscht (weil irgendwas kaputt gegangen ist)
  • wir haben eine Menge tolle Menschen kennengelernt
  • so viele tolle Erfahrungen gemacht
  • wunderschöne Landschaften zu sehen bekommen

Der Spaß und die Freude am Wandern, sowie die schönen Momente, überwiegen für mich auf jeden Fall. Ich bin schon gespannt, was mich noch so erwartet.
Heute erwartet mich ein schwerer Rucksack. Denn Essen für sechs Tage und drei Liter Wasser wiegen mehr als ich gedacht habe. Mit diesem Monstrum geht’s also den Berg hinauf. Durch den großen Rucksack sind nur noch meine Beine zu sehen. Es ist schrecklich, darin was wiederzufinden. Teresa nennt meinen Rucksack schon das Bermuda Dreieck 😀 Denn manchmal verliere ich Sachen in ihm und Tage später tauchen sie irgendwo wieder auf…

Wir wandern also Schritt für Schritt den Berg hinauf. Vorbei an dem Big Bear Lake, in dem ich jetzt am liebsten schwimmen gehen würde.Daraus wird leider nichts. Stattdessen steht die Mittagspause an und wir finden eine wunderschöne Lichtung mitten im Wald, wo wir unseren Hunger zumindest ein wenig stillen können. Dabei werden dann deutsche Lieder umgedichtet, wobei sich beinah jedes Lied bei uns um Essen dreht und das machen wir nun auch. Mit vollem Magen legen wir uns schlafen und ich merke wieder wie müde ich vom ganzen wandern bin.

Tag 26:

Heute morgen wache ich mit einer Erkältung auf. Ich habe die kalten Nächte dann doch nicht so gut weggesteckt, wie gedacht. Mit Kopfschmerzen wandern macht leider nicht ganz so viel Spaß. Es wird zwar am Vormittag was besser, doch ich bin trotzdem ziemlich fertig. Deswegen lasse ich den Tag ganz ruhig angehen und mache viele Pausen. Das ist sowieso nicht so verkehrt, denn in der Nähe vom Trail ist ein Feuer ausgebrochen. In dessen Richtung wandern wir leider, weshalb wir schauen müssen wie sich dieses entwickelt. Doch vorerst ist wandern angesagt und bis zum Feuer sind es noch gute 80 km. Der Weg ist heute sehr verwachsen und gleicht einem Hindernisparcours. Alle paar Meter liegt ein Baumstamm, über den wir klettern müssen oder Büsche versperren den Weg.

Dafür bekommen wir auch heute wieder schon einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage. Es geht wieder mal in den Schnee. Der weiße Berggipfel dort hinten auf dem Foto ist nämlich unser nächstes großes Ziel. Bis dahin ist es jedoch noch lange hin und ich genieße gerade den Abend zusammen mit Teresa und Asia.

Tag 27:

Ein fantastischer Tag. Denn meine Erkältung ist schon viel besser geworden. Den ganzen Tag an der frischen Luft zu verbringen tut mir wohl sehr gut. Daher fällt mir das Wandern heute viel leichter und wir schaffen wieder einmal einige Kilometer. Wir knacken sogar gleich zwei Marken. Vormittags die 300 Meilen Marke…

…Und nachmittags dann auch noch die 500 km Marke, für die es leider keinen Meilenstein gibt. Denn Kilometer interessieren hier überhaupt keinen. Tagsüber wandern wir mit Chay, der uns morgens schon mit seinem Gesang geweckt hat :D. Zusammen erreichen wir auch eine Oase. Da können wir einfach nicht widerstehen:    Die dreckigen Wanderklamotten werden ausgezogen und wir springen ins Wasser.

Die Abkühlung tut super gut, sodass wir danach noch einige Kilometer schaffen wir finden dann eine wunderschöne Sandbank, auf der wir unsere Zelte aufschlagen. Dort treffen wir auch Patrick wieder und lassen den Tag zusammen ausklingen. Die Zeit vor dem Schlafen gehen nutze ich, um ein wenig Yoga zu machen. Das ist hier draußen auch einfach sehr entspannend. Jetzt liege ich in meinem Schlafsack eingekuschelt im Zelt und betrachte die Sterne. Davon gibt es hier draußen wesentlich mehr, als in der Stadt und sie scheinen auch deutlich heller. Ein traumhaft schöner Anblick zum Einschlafen

Tag 28:

Die für Südkalifornien angekündigte Hitzewelle erreicht uns…
Wir verlassen früh am Morgen, zusammen mit Patrick und Chay, unseren Zeltplatz und setzen unsere Wanderung fort. Schon jetzt ist es sehr warm, sodass ich in Shorts und T-Shirt laufen kann. Im Laufe des Tages wird die Sonne immer stärker und die Hitze unerträglich. Doch nirgendwo ist Schatten in Sicht. Zudem habe ich eine fiese Blase, die bei jedem Schritt schmerzt. So geht es nicht weiter. Also wird die Blase verarztet und wir suchen unter einem verbrannten Baum Zuflucht im Schatten.
Das ist einer der unbequemsten Pausenplätze, denn wir liegen mitten im Hang und nutzen den wenigen Schatten den der Baum spendet. Doch Weitergehen ist bei der Hitze keine Option, weshalb wir bis zum Nachmittag ausharren. Da hilft nur noch eins: Musik aufdrehen, singen und langsam weiterwandern. Als wir dann auf einen See treffen flippen wir total aus.

Es ist so kühl und tut einfach nur unbeschreiblich gut. Das hat meinen Tag um so einiges verschönert. Er wird sogar noch besser, denn abends gibt’s Pizza am Campingplatz. Ja, hier mitten in der Wildnis ist tatsächlich ein Campingplatz, zu dem wir Pizza bestellen können. Und alle sind mal wieder verwundert, wie viel ich kleines Persönchen essen kann :D.

Tag 29:

Diesmal sind wir schlauer und starten morgens schon um 4:30 Uhr, um der Hitzewelle aus dem Weg zu gehen. So ist es noch dunkel als wir loswandern und ich futtere auf den ersten Metern noch Pizza von gestern Abend. Während dem Wandern geht dann langsam die Sonne auf und es wird wieder richtig heiß. Der Sonnenaufgang ist trotzdem wunderschön und wird beim Aufstieg bewundert.

Ich bin so froh, dass wir früh gestartet sind. Die Hitze ist bereits um 8 Uhr unerträglich. Dabei den Berg hochzuwandern macht das Ganze auch nicht angenehmer. Deswegen bin ich umso glücklicher, als wir die Spitze erreichen und der Abstieg folgt. Mit der Motivation den Mc Donalds (der in der Nähe vom Trail liegt) zu erreichen, geht es immer weiter den Berg runter.img_3460

Ich freue mich riesig als wir endlich den Mc Donalds sehen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mich über diesen Anblick so sehr freuen kann :D. Dann wird erstmal bestellt… Ich probiere mich durch das gesamte vegetarische Angebot. Mein Favorit ist eindeutig der Erdbeermilchshake. Doch wir sind nicht die einzigen Wanderer, denn der ganze Mc Donalds ist von Wanderern bevölkert. Wir verbringen hier tatsächlich 5 Stunden trinken Milchshakes, laden unsere Handys auf und ich schlafe sogar ein wenig. Unfassbar: ich bin echt so müde, dass ich im Mc’s schlafe… 😀 Chay hält das natürlich direkt auf einem Foto fest.

Als wir uns nachmittags wieder aufraffen ist mein Rucksack bis oben hin voll mit Wasser. Denn die folgenden Tage werden heiß und die nächste Wasserstelle ist weit entfernt. Daher trage ich auch noch 5,5 Liter Wasser mit mir den Berg hinauf. Das zusätzliche Gewicht macht uns beiden zu schaffen und meine Füße tun weh. Besonders die Blasen stören mich und ich werde mir in der nächsten Stadt auf jeden Fall neue Schuhe kaufen. Ich kann es kaum erwarten und muss mich nur noch zwei Tage gedulden bis es soweit ist.

Tag 30: 

Heute bin ich wieder alleine unterwegs. Wir haben gestern in der Nähe vom Highway geschlafen, da wir einfach zu müde waren um weiterzulaufen. Die Nacht war dementsprechend laut. Die ganze Zeit sind Züge vorbeigefahren und haben laut gehupt. Teresa konnte gar nicht schlafen und das jetzt schon die zweite Nacht. Also beschließt sie dieses Stück zu überspringen und in die nächste Stadt (Wrightwood) vorzufahren. So wandere ich alleine den Berg hoch. Die ersten Schritte sind zermürbend und nach einiger Zeit habe ich keine Lust mehr. Ich bin müde und möchte einfach nur nach Hause in mein Bett. Also setze ich mich einen Moment hin und mache eine Pause. Diese nutze ich um zu meditieren. Das bewirkt Wunder und mir geht es danach schon viel besser. Als mich beim Aufstieg dann mehrere Männer überholen denke ich mir “ wenn die das schaffen, dann packe ich das auch“. Also beiße ich die Zähne zusammen und laufe immer weiter rauf. Der Weg schlängelt sich in Serpentinen den Berg hinauf.

Heute bin ich wirklich ganz alleine unterwegs. Nachdem mich alle überholt haben bin ich weit und breit die Einzige auf den Trail. Ich lasse mir viel Zeit und mache alle paar Kilometer eine Pause. Die Landschaft gleicht der aus einem Märchenfilm und ich kann nicht genug davon bekommen. Gegen Mittag bin ich auf einmal hundemüde und spüre wie schlecht ich letzte Nacht geschlafen habe. Ich lege mich für eine Stunde hin und mache Mittagsschlaf. Als ich wieder aufwache ist der Himmel mit dunklen Wolken zugezogen. Also schnell weiter bevor es noch regnet. Ein paar Kilometer weiter finde ich einen schönen Zeltplatz und beschließe meinen Füßen eine Pause zu gönnen und hierzubleiben. Besonders, weil auch ein anderer Wanderer namens Randy hier ist und ich somit nicht alleine zelten muss. Er hilft mir beim Zelt aufbauen, da es sehr windet und wir reden übers Wandern. Dann gibt’s noch kalten Kartoffelpüree (die Gaskartusche ist leer) und ein Snickers. Mein Magen knurrt immer noch und ich werde wohl hungrig schlafen gehen müssen. Doch auf einmal kommt Crusher zum Zeltplatz und teilt tatsächlich seine Nudeln mit mir. Den hat der Himmel geschickt  🙂

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